Hygienische Sicherheit - Mängel erkennen, beheben, vorbeugen

 

Bei der Planung und Auslegung von Anlagen und Rohrleitungssystemen sind viele sicherheitsrelevante Punkte zu beachten, die die hygienische Sicherheit beeinflussen. Die Verantwortung liegt auf der Seite des Betreibers, eine für Personal, Benutzer und andere Menschen in der Umgebung sichere (Arbeits-)Umgebung zu schaffen. Eine Gefährdungsanalyse durch entsprechende Fachkräfte bietet Ihnen die Möglichkeit, potenzielle Schwachstellen und Mängel in Ihrem System aufzudecken um entsprechende verbessernde oder präventive Maßnahmen zu ergreifen. Da das sicherheitstechnische Nachrüsten und Umbauen meist mit hohen Kosten verbunden ist, beraten wir Sie auch gerne schon während der Planungsphase.

Unsere Gefährdungsanalysen bieten wir für folgende Bereiche an:

  • Geschlossene Kalt- und Kühlwasserkreisläufe
  • Kalt- und Kühlwasserkreisläufe mit Umlaufwassertemperatur < 40°C
  • Offene Kühlkreisläufe (Kühltürme)
  • Trink- und Nutzwassernetze
  • Allgemeine technische Gebäudeausrüstung

 

Im Rahmen der Gefährdungsanalyse erfolgt zunächst die Erfassung des Ist-Zustandes. Nach einer umfassenden Analyse der Daten, stellen wir alle Mängel und Schwachstellen Ihres Systems dar. Auf Basis von Fehlereintrittswahrscheinlichkeiten und Schwere eines Schadensfalls wird außerdem nach einem klassischen Ampelsystem eine Prioritätenliste zur Veranlassung von entsprechenden Abhilfemaßnahmen erstellt. Diese Gegenüberstellung ermöglicht es Ihnen, die Fehlerbehebung und Störungsursachenbekämpfung so wirtschaftlich und sinnvoll wie möglich zu gestalten. Oft liegen Mängel vor, die zwar nicht richtlinienkonform sind, aber die hygienische Sicherheit auch nicht in relevantem Maße gefährden. Durch unsere kompetente Beratung ist Ihnen eine sinnvolle Differenzierung der Mängel möglich. Wir liefern Ihnen außerdem einen konkreten Konzeptplan für entsprechende Änderungsmaßnahmen, nachsorgend und präventiv. 

 

Unsere Ausführungen beziehen sich Normen, Richtlinien und Verordnungen, die die hygienische, betriebliche und Prozesssicherheit betreffen. Beispielhaft sei die VDI 2047 Blatt 2 genannt, die sich mit dem hygienisch sicheren Betrieb von Verdunstungskühlanlagen beschäftigt. Die BTGA-Richtlinie beinhaltet Handlungsempfehlungen, also Planungs-, Betriebs- und Überwachungsempfehlungen für Systeme im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) insbesondere für Geschlossene Kalt- und Kühlwasserkreisläufe sowie Kalt- und Kühlwasserkreisläufe mit Umlaufwassertemperatur < 40°C.

 Derartige Richtlinien unterliegen folgenden gesetzlichen Anforderungen:

  • Arbeitsschutzgesetzt
  • Bundes-Immissionsschutzgesetzt
  • Chemikaliengesetz
  • Wasserhaushaltsgesetz
  • Abwasserverordnung
  • Infektionsschutzgesetz
  • Betriebssicherheitsverordnung

 

Z&H Wassertechnik GmbH

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